Einträge von Redaktion

Produktbegriff (Produkt- und Markenmanagement)

Der Produktbegriff ist eine vielseitig eingesetzte Bezeichnung, die insbesondere im Produkt- und Markenmanagement häufig verwendet wird. Dabei kann ein Produkt als ein Bündel von Eigenschaften und Merkmalen beschrieben werden, das im Sinne des Produkt- und Markenmanagements optimal verwaltet werden muss, um dem Kunden die für ihn individuelle Relevanz des Produktes kommunizieren zu können (Kundennutzen). Produktbegriff: […]

Clusteranalyse

Als Clusteranalyse (CA) bezeichnet man ein Gruppenbildungsverfahren aus der Statistik, das zur Entdeckung von Ähnlichkeiten innerhalb größerer Datenbestände (die statisch auswertbar sind) genutzt wird.  Synonyme Bezeichnungen hierfür sind auch die Begriffe Cluster-Algorithmus oder Ballungsanalyse. Ursprünglich stammen die zu Grunde liegenden Verfahren aus der Biologie und Taxonomie, wo das Verfahren zur Bestimmung von Verwandtschaften von Organismen eingesetzt […]

Marktsegmentierung (Wettbewerb, Marketing)

Die Marktsegmentierung ist eines der wichtigsten Werkzeuge im strategischen Wettbewerb und kann als fundamentale Basis effektiver Marketing-Konzepte bezeichnet werden. Dabei lässt sich die Segmentierung auf unterschiedliche Formen aufteilen, wie beispielsweise Produktsegmentierung Preissegmentierung Zielgruppensegmentierung Qualitätssegmentierung sowie weitere Segmentierungskonzepte, die nach bestimmten Segmentierungskriterien ausgerichtet sein können. Dabei läuft eine Segmentierungsstrategie immer nach einer vergleichbaren Reihenfolge ab: Identifikation […]

Theory of planned behavior

Die Theory of planned behavior (Theorie des geplanten Verhaltens, TPB) ist theoretischer Ansatz aus der Psychologie, der die eigenen Überzeugungen und Verhaltensweisen eines Individuums miteinander verbindet und in Relation setzt. Bedeutung der Theory of planned behavior TPB besagt, dass die persönliche Einstellung zum eigenen Verhalten, subjektive Normen und die durch das soziale Umfeld wahrgenommene Verhaltenskontrolle […]

Superspreader Theory (Marketing)

Die Superspreader Theory beschreibt einen Ansatz, bei dem ein sog. „Superspreader“ (Superverbreiter) als Individuum dafür sorgt, dass eine bestimmte Eigenschaft innerhalb eines sozialen Netzwerks um das Individuum herum verbreitet wird. Der Forschungsansatz basiert dabei vor allem auf Beobachtungen in medizinischem Umfeld, in dem die Verbreitung von Krankheitserregern beispielsweise durch einen Arzt in einem Krankenhaus erfolgen […]

Portfoliomodelle (Strategisches Management, Portfolio-Analyse)

Portfoliomodelle haben ihren Ursprung im Bereich von Investment und Finanzen, wo die (aus wirtschaftlicher Sicht) optimale Zusammensetzung von Wertpapier-Portfolios anhand der beiden Primärkriterien Risiko und Rendite zu bewerten ist. Die Modelle wurden im Rahmen einer sog. Portfolio-Analyse dafür genutzt, um die jeweiligen Wertpapiere bzw. Portfolios auf Risikofaktoren und Rendite-Potential zu untersuchen, um so eine detaillierte […]

Wettbewerbsmatrix (Porter’s Generic Strategies)

Das von Michael E. Porter im Jahr 1980 entwickelte Konzept der Wettbewerbsmatrix (engl. auch „Porter’s Generic Strategies„), beschreibt ein Modell, mit dem sich strategische Überlegungen für die Produkt- und Marketing-Politik eines Unternehmens einzelner Branchen bzw. Geschäftsfelder aufstellen lassen. Hintergrund ist die strategische Planung eines Unternehmens, das durch die gezielte Verfolgung bestimmter Strategien eine starke Position […]

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Erfahrungskurve (Betriebswirtschaft)

Die Erfahrungskurve beschreibt ein betriebswirtschaftliches Konzept, in dem die inflationsbereinigten (realen) Stückkosten konstant sinken, wenn sich die kumulierte Produktionsmenge bzw. Ausbringungsmenge einer Produktion erhöht. Das Konzept wurde erstmalig in den 1920er Jahren in der US-amerikanischen Luftfahrtindustrie ausgestaltet und in den Jahren um 1970 durch die Boston Consulting Group (BCG) weiter ausgebaut. BCG gestaltet das Konzept der […]

Kostensenkung (Marketing)

Kostensenkungen sind ein wichtiges Instrument in der Unternehmens- und Produktpolitik, insbesondere im Marketing. Letzteres setzt die Kostensenkung als wirkungsvolles Marketinginstrument zur Stimulierung von Nachfrage auf dem Markt ein, die verschiedene strategische Aspekte einer Kostensenkung impliziert: Chancen einer Kostensenkung Kostensenkungen werden insbesondere dann möglich, wenn ein Unternehmen bereits hohe Marktanteile besitzt, weil zugehörige Marken weit bekannt […]

Wettbewerbsvorteile

Als Wettbewerbsvorteile bezeichnet man im Sinne der Wirtschaftswissenschaft einen Vorsprung eines Unternehmens bzw. Akteurs auf einem Markt gegenüber seinen Konkurrenten, die sich im direkten ökonomischen Wettbewerb zueinander befinden. Dabei kann sich der Vorteil sowohl auf spezifische Eigenschaften und Faktoren des Unternehmens selbst beziehen, sowie auf exogene Faktoren oder direkte Produkt- und Leistungseigenschaften, die ein Unternehmen […]