Installiertes WordPress Theme herausfinden

Jeder Blogger, Webdesigner, Freelancer oder Webseitenbetreiber, der WordPress benutzt, trifft früher oder später auf eine wirklich gelungene WordPress-Website, die durchaus als Inspiration oder Grundlage für die Weiterentwicklung oder einen Relaunch der eigenen WordPress-Website dienen könnte. Zumindest in der Theorie. Denn wenn nicht gerade eine aufwändige Individualentwicklung hinter dem Frontent steckt, ist es zumeist eines der regulären WordPress-Themes, die irgendwo auf den bekannten Theme-Marktplätzen wie Themeforest erhältlich sind. Doch wie lässt sich das installierte WordPress Theme herausfinden und identifizieren, damit es möglicherweise auch für das eigene Projekt eingesetzt werden kann?

Über Entwicklertools das WordPress Theme herausfinden

Der wohl einfachste und sicherste Weg führt uns in die Entwicklerkonsole bzw. die Entwicklertools des Browsers. Denn bereits im Quelltext der Website, genauer irgendwo im HTML-Code, finden sich früher oder später Informationen zum verwendeten WordPress Theme.

Die Entwicklertools sind für nahezu alle gängigen Browser verfügbar:

  • Safari
  • Firefox
  • Microsoft Edge
  • Google Chrome

Vorgehen zum Herausfinden des Themes:

  1. Zunächst ist die jeweilige Website aufzurufen.
  2. Im Anschluss können die Entwicklertools geöffnet werden.
  3. Beim Öffnen der <head>-Sektion lassen sich i.d.R. erste Rückschlüsse auf das verwendete Theme ziehen, wenn die Dateipfade von WordPress genauer untersucht werden (Suchfunktion : „/themes/“
WordPress Theme über Entwicklertools des Browsers herausfinden

Über die Einbettung von Theme-Dateien lässt sich das verwendete Theme schnell identifizieren, sofern es nicht gänzlich neu benannt oder individualisiert wurde. Hier wurde das Theme „Enfold“ identifiziert.

Diese Methode ist zwar grundsätzlich einfach, in der Praxis aber nur dann effektiv, wenn der jeweilige Webseitenbetreiber bzw. Theme-Entwickler nicht gänzlich auf Individualisierung setzt und ein nachvollziehbarer Theme-Name vorhanden ist.

WordPress Theme über Tools herausfinden

Das Internet wäre nicht das Internet, wenn nicht auch für diese Aufgabe irgendwo in den Ecken des Web’s irgendwelche mehr oder weniger nützlichen Tools existieren würden, die den Quellcode einer Website automatisch analysieren und das verwendete WordPress-Theme einfach per Mausklick preisgeben.

Wir haben euch die gängigsten Tools zusammengestellt. Welches Tool davon wirklich für euren Einsatzzweck nützlich ist, findet ihr am besten selbst heraus!

Codeinwp.com

WordPress-Theme-Tool-codeinwp

Das Tool von Codeinwp.com wirkt auf den ersten Blick userfreundlich und effektiv. Über eine simple Search-Bar lässt sich die URL zur jeweiligen Website eingeben und das Theme ermitteln. In unserem Test waren jedoch lediglich 25-50% der Tests wirklich erfolgreich. In den meisten Fällen konnte das Tool bekannte Themes wie Enfold oder Storefront nicht so einfach ermitteln.

Whatwpthemeisthat.com

Welches WordPress Theme ist das?

Welches WordPress Theme ist das?

Den gleichen Job soll whatwpthemeisthat.com lösen – und macht das nach unserem ersten Eindruck auch etwas zuverlässiger. Bei erfolgreicher Erkennung zeigt das Tool auch direkt an, welche Plugins auf der WordPress-Website installiert und aktiviert sind. Zudem erhalten wir weitere Infos zur Theme-Lizenz, Versionen und zur Theme-Homepage.

WordPress Theme Detector – Free online tool

WordPress Theme Detector

WordPress Theme Detector

Noch etwas leichter und übersichtlicher macht es uns das Tool WordPress Theme Detector. Auch wenn die Funktionsweise absolut identisch ist, ist die Erfolgsrate der Scans deutlich höher und überzeugt mit zusätzlicher Detailtiefe zu dem verwendeten Theme und den installierten WordPress-Plugins.

Fazit: WordPress Theme herausfinden fast leicht gemacht

Mit den richtigen Tools ist alles halb so wild. Auch ein WordPress Theme lässt sich leicht herausfinden, wenn man weiß, wo man suchen muss. Allerdings kommen die genannten Tools schnell an Ihre Grenzen, wenn Dateiberechtigungen auf dem Webserver streng gesetzt sind, .htaccess-Regeln den Zugriff auf sensible Informationen vermeiden oder sonstige restringierende Maßnahmen aktiv sind. Oftmals hilft dann nur noch der manuelle Blick in die Entwicklerkonsole – oder ganz klassisch: Das Kontaktformular.